Hamburg bietet sicherlich einen interessanten Immobilienmarkt. Doch sind die Preise in den letzten Jahren in diesem Zusammenhang stark gestiegen. Eine Studie der LBS belegt, dass die Preise für Immobilien in Hamburg um 2,5 Prozent gestiegen sind.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis belief sich nun also auf 2.210 €. Eine günstigere Alternative bieten immer noch Immobilien im Umland um Hamburg. Diese sind mit etwa 1.640 € pro Quadratmeter im Gegensatz noch als günstig einzustufen. Doch auch im Umland stiegen die Preise. Die LBS berichtet es handle sich dabei um 2,2 Prozent höhere Kosten pro m². Ein Zeichen also, dass der Immobilienmarkt in der Hansestadt, beziehungsweise eben dieser in der Innenstadt immer begehrter wird.
Durch die immer höher werdende Nachfrage klettern auch die Preise. Dies gilt vor allem für neu gebaute Häuser. Doch die Tarife für Eigentumswohnungen in der Stadt wiederum sinken. So ermittelte die LBS in ihrer Untersuchung „Immobilienmarkt Hamburg 2007“, dass besagte Wohnungen sogar 0,9 Prozent günstiger wären als noch am Anfang des Jahres 2007. Im unmittelbaren Umland um Hamburg gestaltet sich der Immobilienmarkt etwas anders. Hier ist eine Eigentumswohnung schon ab einem Quadratmeterpreis ab 1.770 € pro Quadratmeter zu erhalten. Somit sind diese um 1,1 Prozent im Preis gestiegen. Die Quadratmeterpreise für in der Stadt liegende Eigentumswohnungen lag zu diesem Zeitpunkt etwa bei 2.710 €.
Besonders gebrauchte Immobilien erfreuen sich als Gegenstück zu einem neuen Haus immer größerer Beliebtheit. In der Innenstadt Hamburgs sind so gebrauchte Immobilien schon mit durchschnittlich 2.020 € pro m² zu bekommen. Im Gegensatz zu den Preisen einer neuen Immobilie immer noch günstig. Besonders gebrauchte Eigentumswohnungen liegen im Trend. So stieg auch der Preis für den Quadratmeter etwas an. Mit einer durchschnittlichen Erhöhung von 0,2 Prozent lässt sich aber durchaus leben. Gebrauchte Häuser hingegen waren im letzten Jahr nicht besonders beliebt. Dies konnte man auch an den preislichen Entwicklungen feststellen. Junge Familien bevorzugen immer noch eher eine eigene Wohnung.
Die Kosten für ein Haus, sei es nun gebraucht, oder neu schrecken die meisten vorerst noch ab. Dies ist einfach mit der finanziellen Situation einem Großteil der Menschen zu begründen. Personen, welche umziehen und so den Immobilienmarkt bemühen, suchen entweder etwas verhältnismäßig günstiges, oder sparsames. Im Idealfall sollten natürlich beide Faktoren zutreffend sein. So sanken die Immobilien-Preise in Hamburg von Beginn des Jahres 2007 an bis zum heutigen Datum um 0,9 % im Bereich der gebrauchten Häuser. Wer umzieht, ist heute meist darauf aus energiesparend zu verfahren. Dies ist in einem großen eigenen Haus meist nur schwer möglich. Die steigenden Energiepreise wirken sich somit auch in gewisser Weise auf die Immobilienwirtschaft aus.
Die Nachfrage nach Häusern ist nicht mehr so stark, wie noch vor einigen Jahren. Die Menschen besinnen sich auf Sicherheit und Sparsamkeit und wählen somit lieber die risikoärmere Variante. Dieser Zustand ist sicherlich nicht unbedingt förderlich für die hanseatische Immobilienwirtschaft. Doch kann man sich in Bezug auf die Umsätze in der Branche des Immobilienmarktes sicher noch nicht beklagen. Den Ausgleich schaffen immer noch diejenigen, denen es nicht auf das Geld ankommt. Es werden zwar weniger Verkäufe getätigt, aber im Gegenzug steigt der Einzelverkaufspreis pro Immobilie. Hinzu kommt, dass derartige Schwankungen im Preisgefüge pro m² durchaus im bereich des Normalen liegen. Es geht also auch in Hamburg keine größere Gefahr für die Immobilienwirtschaft aus.
Grundsätzlich bekommt man in der Hansestadt keine Probleme bei der Auffindung einer passenden Immobilie bzw. der Hausfinanzierung. Lediglich der Preis bei Neubauten drückt etwas auf das sprichwörtliche Gemüt. Wer es sich aber leisten kann und mag, dem sei dies natürlich freigestellt. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass ein Neubau im Umland von Hamburg durchaus praktikabler ist. Hier sind die Quadratmeterpreise doch um einiges geringer als in der Innenstadt.